Für das Content Strategy Studium können/wollen/sollen/müssen/dürfen/… wir ein Portfolio schreiben. Dies ist der eigentlche Grund für den Blog. Damit ich hier nicht nur über Content Strategy blogge, sondern auch mal über andere Themen, die mich bewegen, führe ich ab heute eine neue Kategorie ein. Zu einer meiner größten Leidschaften – neben Essen und Gin – zählt das Reisen. Denn Reisen geht schließlich immer. Aber keine Sorge den Amsterdam Reisebericht erspare ich euch an dieser Stelle – zumindest vorerst. Passend möchte ich die neue Kategorie mit meinen Amsterdam #travelfails beginnen. Denn im Laufe unseres dreitägigen Trips, haben wir das ein oder andere “Hoppala” erlebt. Würde ich euch eine WhatsApp Nachricht schicken, dann würde an dieser Stelle definitiv das Facepalm-Emoji stehen.

Travelfails in Amsterdam

#1 Immer den Wetterbericht checken. Oder: Was sollte man auf keine Fall für einen Amsterdam-Ausflug im Sommer einpacken.

Schon ein paar Wochen vor dem eigentlichen Datum habe ich der Reise ziemlich entgegen gefiebert. Sehr, sehr urlaubsreif würde es der ein oder andere Arbeitskollege bezeichnen. In Österreich herrscht grade eine Hitzewelle. Tja, daher hab ich auch nicht so richtig den Wetterbericht gecheckt. Wer würde denn auf die Idee kommen das Wetter-App auf dem Handy zu öffnen? Kurze Rede, langer Sinn. Gepackt habe ich eine kurze Hose, ein kurzes Shirt, ein ärmelloses Kleid, einen kurzen Jumpsuit. In der Realität hab ich dann doch Kleidung gebraucht, die man im hohen Norden eben so anzieht. Es war nämlich bewölkt, windig und leicht regnerisch. Zum Glück konnte ich am Boden meines Koffers noch eine lange Jeans und eine Jeansjacke hervorzaubern. Dennoch blieb es mir nicht aus, mich am zweiten Tag mit Pullis, einem Schal und einer dicken Wollweste einzudecken. Böse Zungen werden an dieser Stelle behaupten, dass ich nur auf eine Ausrede für eine ausgedehnte Shopping-Runde gewartet habe.

#2 Kokos, Lavendel und Matcha haben nichts im Käse zu suchen!

Kleiner Tipp am Rande. Naja, die meisten werden das wahrscheinlich als stinknormalen Hausverstand bezeichnen. Probiert nie nie nie Käse der mit Kokos, Lavendel oder Matcha “verfeinert” wurde. Schon gar nicht, wenn es sich um Ziegenkäse handelt.

Travelfails in Amsterdam

#3 Follow the hype. Auf der Suche nach DEM Essenslokal

Während sich andere in Google Maps die Sightseeing Hotspots auf einer Karte markieren, bestand meine Urlaubsvorbereitung in der Recherche an leckeren Essenslokalen. Lokale die auf Blogs, Instagram, Youtube und in Reiseführern empfohlen wurden, erfreuen sich bekanntlich großer Beliebtheit. Bei diesen Lokalen braucht es eine Portion Glück oder zumindest eine Reservierung. Schließlich will man nicht stundenlang und kilometerweit von einem Frühstückslokal zum anderen und wieder zurück und dann wieder zurück laufen, nur um am Ende erfolglos ins nächstbeste Touristenlokal zu stolpern.

#4 Hop on Hop Off. Völlig papierlos.

Person A: Pass ja gut auf die Tickets auf!

Person B: Jaja.

Person A: Hast du die Tickets?

Person B: Hmmm …

Erkennt sich jemand in dieser Situation wieder? Man muss dazu sagen, dass wir eine 48h-Karte erworben haben und diese auch am ersten Tag sehr gut ausgenutzt haben. An unserem letzten Tag, wollten wir uns noch einmal faul durch die Grachten von Amsterdam gondeln lassen. Schön wär’s gewesen. Leider nichts daraus geworden. Denn Person B hat zur Sicherheit die Tickets in eine Folie gepackt und diese ganz ganz fest im Koffer verstaut und diesen dann noch sicherheitshalber im Gepäckraum des Hotels einsperren lassen.

Travelfails in Amsterdam

#5 “Die 48h-U-Bahn-Karte ist echt günstig.”

Zugegeben 12,50 € für ein 48h-Öffiticket ist nicht teuer. Bedenkt man aber, dass in Amsterdam grundsätzlich alles zu fuß erreichbar ist und man daher das Ticket eigentlich gar nicht braucht. Nur um dann wiederum festzustellen, dass wenn man es mal braucht, die 48h bereits rum sind.

#6 Amsterdam das Vintage-Shopping-Paradies

In Amsterdam wimmelt es vor süßen kleinen Läden sowie vielen Secondhand- und Vintage-Shops die zum stöbern einladen. Für die bekennende Fashionista quasi das Paradies. Dennoch Vintageshopping sollte geübt sein. Man braucht Zeit, Ruhe, eine verständnisvolle Urlaubsbegleitung und – ach was ich vergessen hab – sollte man der Typ für vintageshopping sein. Erkenntnis des Urlaubs: Ich bin es definitiv nicht. Stellte eher ich mich als die gelangweilte Urlaubsbegleitung, die lustlos durch die unzähligen Vintageshops streunte, heraus.

Written by bauersteph

I live in Lower Austria, work in Upper Austria and studied communications science in Salzburg and currently I am studying in Styria. Since 2011 I am part of the voestalpine Group Communications department. As mentioned before I started to study content strategy at the FH Joanneum Graz in September 2017.

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